Sie schreibt: „Rot-Grün regiert unverschämt“. Gleichzeitg wirft sie die Frage auf, ob das Land „vor Rot-Grün“ denn etwa schlecht regiert worden sei. Ihrer Meinung nach habe der „einfache Bürger“ von einem starken Land, einer florierenden Wirtschaft und guten Infrastruktur während der CDU-Regierung profitiert. Schneider frage sich, was die neue Regierung so „unverschämt gut“ mache. Ihre Argumente nennt sie ebenfalls: Es gebe nun zwei zusätzliche neue Ministerien. Für sie ein unnötiges Aufblähen des Staatsapparates, das sich die „vorherige Regierung nicht erlaubt hätte“. Die gute Konjunktur spüle dem Land etliche Euro an Steuermehreinnahmen in die Kassen, so dass die Netto-Nullverschuldung zum Ende des Jahres 2011 machbar gewesen wäre. „Rot-Grün“ verschiebe die Nullverschuldung auf das Jahr 2020, also „auf den St. Nimmerleinstag“. Das sei unverschämt“. Angst habe Schneider davor, dass ein Wandel vollzogen werde, „der unserem Land schadet“. Dass gute Unternehmen woanders investieren würden. Dass das „bewährte Schulsystem auf den Kopf“ gestellt werde. Dass die „Tugenden der Menschen hier, die bodenständig, fleißig, sparsam, erfinderisch und vernünftig sind“, nicht mehr zählen würden. Die CDU habe „hier gute CDU-Abgeordnete“, die sich für den Wahlkreis stark eingesetzt hätten. Und immerhin hätten 46,3 Prozent der Bürger „in unserem Wahlkreis der CDU und Guido Wolf ihr Vertrauen geschenkt“. Für Angst und Verzweiflung gebe es also keinen Grund.




